Steffen Maria Ost • 10. September 2026

Ausgangspunkt ist mein vollständig analog geschaffenes Originalgemälde „JANUS“. Das Werk beschäftigt sich mit dem Blick in zwei Richtungen: zurück auf das, was gewesen ist, und nach vorn auf das, was noch kommen wird. Erinnerung und Erwartung, Vergangenheit und Zukunft begegnen sich in einem einzigen Moment.

Musik, Sprache, Film und Malerei verbinden sich zu einem gemeinsamen künstlerischen Projekt.



JANUS

100 × 60 cm

Acrylfarben auf Leinwand


SMO • 2026 • 2002


Diesen Gedanken greift auch das Lied „JANUS – Zwischen dem, was war, und dem, was kommt“ auf. Für die filmische Präsentation habe ich mich bewusst für einen italienischen Liedtext entschieden. Italien und insbesondere die Toskana sind inzwischen eng mit meiner künstlerischen Arbeit verbunden. Gleichzeitig führt die italienische Sprache unmittelbar zu den historischen Wurzeln des Namens JANUS: zum römischen Gott des Anfangs und des Übergangs, der sinnbildlich zurück und nach vorne blickt.


Der italienische Text soll das Gemälde dabei nicht erklären. Er erweitert vielmehr seine Atmosphäre. Die Musik gibt den Bildern eine weitere emotionale Ebene und begleitet den Entstehungsprozess des Werkes, ohne der Malerei ihre eigene Sprache zu nehmen.


Das Gemälde selbst bleibt dabei selbstverständlich vollständig mein analog geschaffenes Original. Künstliche Intelligenz wurde nicht eingesetzt, um das Kunstwerk zu erzeugen, zu verändern oder neu zu interpretieren. Sie kommt ausschließlich als unterstützendes digitales Werkzeug bei der medialen Umsetzung des Projekts zum Einsatz – insbesondere im Zusammenhang mit der Musik und der filmischen Produktion.


Diese Verwendung wird bewusst und transparent kommuniziert. Am Ende des Videos erscheint deshalb ein klar erkennbarer Hinweis auf die Unterstützung durch Künstliche Intelligenz. Für mich gehört diese Transparenz zu einem verantwortungsvollen Umgang mit neuen technischen Möglichkeiten.


So bleibt die Trennung eindeutig:


Die Kunst ist analog geschaffen.

Die Idee und die künstlerische Entscheidung stammen von mir.

KI unterstützt die mediale Umsetzung.


JANUS steht damit nicht nur für den Blick zwischen Vergangenheit und Zukunft. Das Projekt verbindet zugleich traditionelle, handgeschaffene Malerei mit den Möglichkeiten unserer heutigen Zeit – ohne die Herkunft des eigentlichen Kunstwerks zu verwischen.

von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
01. Oktober 2026 - 31. Dezember 2027
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Einige Eindrücke konnten Sie bereits in meinen letzten Beiträgen sehen. Die Galerie verändert sich beinahe täglich: Kunstwerke finden ihren Platz, Räume werden eingerichtet, Licht und Präsentation abgestimmt und Schritt für Schritt entsteht die Atmosphäre, die ich mir für die kommenden Veranstaltungen vorgestellt habe. Auch die Vorbereitungen für unseren Tag der offenen Tür am 17. Oktober 2026 laufen bereits. Ab 12 Uhr heißt es dann: Kunst · Kaffee · Wein – und natürlich viel Zeit für Begegnungen, Gespräche und einen persönlichen Blick hinter die Kulissen der Galerie Ost. Ein weiterer Höhepunkt folgt am Freitag, 13. November 2026: die Lange Nacht der Literatur. Für diesen Abend habe ich Ihnen auch eine KI-Visualisierung unseres geplanten Bestuhlungsplans beigefügt. Natürlich nimmt uns künstliche Intelligenz die eigentliche Arbeit nicht ab – aber sie kann wunderbar dabei helfen, schon heute sichtbar zu machen, wie der Raum an diesem besonderen Abend einmal wirken könnte. 
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Jetzt beginnt der nächste wichtige Abschnitt: auspacken, sichten, auswählen, hängen, verändern, wieder abhängen und neu zusammensetzen. Nach und nach entsteht aus den einzelnen Arbeiten eine Ausstellung, in der jedes Werk seinen richtigen Platz finden soll.
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Zwischen Kuratieren und neuen Ideen
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Die Reise ist zu Ende - die Kunstreise geht weiter
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Startklar für die Fahrt nach Brombach
von Steffen Maria Ost • 20. September 2026
Mit „Frühlingsmelodie – Melodia di Primavera“ wollte ich keinen bestimmten Ort darstellen. Mich interessierte vielmehr ein Gefühl: jener besondere Moment, in dem die Natur nach den stillen Monaten des Winters wieder erwacht und Licht, Farbe und Leben mit neuer Kraft zurückkehren.
von Steffen Maria Ost • 20. September 2026
Rückblick 1996 – „Mann mit Hut“ Ein frühes Werk, ein Presseartikel und 30 Jahre künstlerische Entwicklung Manchmal genügt ein Blick in das eigene Archiv, und plötzlich steht ein Stück der eigenen Geschichte wieder unmittelbar vor einem.
von Steffen Maria Ost • 19. September 2026
Gemälde, die hier entstanden sind, die über Wochen und Monate Teil meines täglichen Lebens waren, verlassen nun ihren Entstehungsort.
von Steffen Maria Ost • 19. September 2026
Es gibt einen Moment am Ende eines Sommers, an dem sich ein Atelier verändert.
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