Steffen Maria Ost • 12. September 2026

Das besondere Licht, die Landschaft, die Farben, die Ruhe und die Atmosphäre haben mich während meiner gesamten Arbeit begleitet. Vieles davon hat Spuren in meinen Gemälden hinterlassen.

Vier kreative Monate in der Toskana


Seit Mai habe ich in meinem Sommeratelier gelebt und gearbeitet. Die Toskana war dabei weit mehr als nur der Ort, an dem meine neuen Werke entstanden sind.


Ich habe gemalt, gestaltet, geplant, gesägt und verschraubt. Ich habe individuelle Rahmen für meine Werke gebaut und die einzelnen Arbeitsschritte selbst ausgeführt. Auf diese Weise ist jedes Gemälde nicht nur durch den eigentlichen Malprozess entstanden, sondern durch viele handwerkliche und gestalterische Entscheidungen zu einem vollständigen Werk geworden.


Mein eigener Galerieanhänger


Auch der Transport meiner Kunst gehört für mich zu diesem Prozess.


Deshalb habe ich meinen eigenen Galerieanhänger so hergerichtet, dass ich meine Werke sicher und geschützt transportieren kann. Er ist Transportmittel und zugleich ein weiterer Bestandteil meiner Galerieidee.


Nun werden die in der Toskana fertiggestellten Gemälde verladen. Bald beginnt ihre Reise nach Deutschland – zurück in die Galerie Ost nach Brombach.


Dort werde ich die Werke ausladen, für jedes Gemälde den richtigen Platz auswählen und sie schließlich in den frisch gestalteten Galerieräumen aufhängen. Damit beginnt für meine Arbeiten ein neuer Abschnitt: Aus der konzentrierten Entstehung im Sommeratelier wird die Begegnung mit dem Publikum.


Die Musik zu meiner Kunst


Die Musik, die Sie im Hintergrund der drei Filme hören, stammt ebenfalls von mir. Sie gehört zu meinem musikalischen Projekt:


SMO.GALLERY SOUND

„BETWEEN THE COLORS“


Ich habe diese Musik als Begleitung zu meiner Kunst entwickelt. Sie soll sich nicht in den Vordergrund drängen, sondern die Menschen ruhig abholen und ihnen beim Betrachten meiner Gemälde Zeit und Raum geben.


Sie begleitet die Kunst in der Galerie und im Atelier, aber auch in meinen Filmen und auf den virtuellen Medien. Auf diese Weise entsteht eine Verbindung zwischen dem sichtbaren Kunstwerk und einer hörbaren Atmosphäre.


Musikalisch bewegt sich „BETWEEN THE COLORS“ zwischen moderner Kaffeehausmusik, Lounge und ruhiger Galeriemusik. Sie erinnert an jene besonderen Orte in den großen Städten dieser Welt, an denen Menschen für einen Moment ankommen, beobachten, nachdenken oder einfach die Atmosphäre genießen.


Inspiriert wurde diese musikalische Reise von Städten wie New York, Luzern, Las Vegas, Paris, Mailand, Lissabon, Wien, Berlin und Rom. Jede dieser Städte besitzt ihren eigenen Klang, ihren Rhythmus, ihre Farben und ihre besonderen Geschichten.


Diese unterschiedlichen Stimmungen fließen in meine Musik ein und verbinden sich mit meiner bildenden Kunst.


2½ Stunden Kunst in Bild und Klang


Aus diesem Konzept ist ein vollständiger, zweieinhalbstündiger Kunst- und Musikfilm entstanden.


„BETWEEN THE COLORS“ erscheint am 8. Oktober 2026 auf YouTube. Der Film wird auf allen gängigen Endgeräten zu sehen und zu hören sein – auf dem Smartphone, Tablet, Computer oder Smart-TV.


Während dieser zweieinhalb Stunden können Sie viele Stationen aus meinem Leben und von meinem künstlerischen Weg entdecken. Gleichzeitig können Sie meine Musik in voller Länge genießen – dieselbe Musik, die ich auch als Hintergrund für meine eigenen Filme verwende, so wie in den drei aktuellen Sprachversionen.


Für mich gehören Malerei, Musik, Orte und Erinnerungen zusammen. Sie erzählen auf unterschiedliche Weise von denselben Empfindungen und Erlebnissen.


Nach vier Monaten im Sommeratelier führt mich mein Weg nun zurück in die Galerie Ost. Ich freue mich darauf, Ihnen meine neuen Werke zu zeigen und Sie zugleich in die Klangwelt von „BETWEEN THE COLORS“ einzuladen.


Kunst wird sichtbar. Musik wird hörbar. Und dazwischen entsteht ein Raum für eigene Gedanken und Gefühle.

von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
01. Oktober 2026 - 31. Dezember 2027
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Einige Eindrücke konnten Sie bereits in meinen letzten Beiträgen sehen. Die Galerie verändert sich beinahe täglich: Kunstwerke finden ihren Platz, Räume werden eingerichtet, Licht und Präsentation abgestimmt und Schritt für Schritt entsteht die Atmosphäre, die ich mir für die kommenden Veranstaltungen vorgestellt habe. Auch die Vorbereitungen für unseren Tag der offenen Tür am 17. Oktober 2026 laufen bereits. Ab 12 Uhr heißt es dann: Kunst · Kaffee · Wein – und natürlich viel Zeit für Begegnungen, Gespräche und einen persönlichen Blick hinter die Kulissen der Galerie Ost. Ein weiterer Höhepunkt folgt am Freitag, 13. November 2026: die Lange Nacht der Literatur. Für diesen Abend habe ich Ihnen auch eine KI-Visualisierung unseres geplanten Bestuhlungsplans beigefügt. Natürlich nimmt uns künstliche Intelligenz die eigentliche Arbeit nicht ab – aber sie kann wunderbar dabei helfen, schon heute sichtbar zu machen, wie der Raum an diesem besonderen Abend einmal wirken könnte. 
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Jetzt beginnt der nächste wichtige Abschnitt: auspacken, sichten, auswählen, hängen, verändern, wieder abhängen und neu zusammensetzen. Nach und nach entsteht aus den einzelnen Arbeiten eine Ausstellung, in der jedes Werk seinen richtigen Platz finden soll.
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Zwischen Kuratieren und neuen Ideen
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Die Reise ist zu Ende - die Kunstreise geht weiter
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Startklar für die Fahrt nach Brombach
von Steffen Maria Ost • 20. September 2026
Mit „Frühlingsmelodie – Melodia di Primavera“ wollte ich keinen bestimmten Ort darstellen. Mich interessierte vielmehr ein Gefühl: jener besondere Moment, in dem die Natur nach den stillen Monaten des Winters wieder erwacht und Licht, Farbe und Leben mit neuer Kraft zurückkehren.
von Steffen Maria Ost • 20. September 2026
Rückblick 1996 – „Mann mit Hut“ Ein frühes Werk, ein Presseartikel und 30 Jahre künstlerische Entwicklung Manchmal genügt ein Blick in das eigene Archiv, und plötzlich steht ein Stück der eigenen Geschichte wieder unmittelbar vor einem.
von Steffen Maria Ost • 19. September 2026
Gemälde, die hier entstanden sind, die über Wochen und Monate Teil meines täglichen Lebens waren, verlassen nun ihren Entstehungsort.
von Steffen Maria Ost • 19. September 2026
Es gibt einen Moment am Ende eines Sommers, an dem sich ein Atelier verändert.
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