Steffen Maria Ost • 10. September 2026

„Zwischen Himmel und Meer“ ist für mich ein Bild über Freiheit, Weite und dieses Gefühl, irgendwo zu sein, wo man den Horizont sieht und für einen Moment einfach nur schaut.

Zwischen Himmel und Meer – Tra cielo e mare · 2026

Bei diesem Gemälde „Zwischen Himmel und Meer – Tra cielo e mare“ geht es für mich genau um diesen Moment dazwischen.

Oben dieses intensive Blau, darunter die warmen Rosa-, Sand- und Koralltöne – für mich entsteht daraus eine Weite, die nicht genau festgelegt ist. Es könnte Himmel sein, Meer, Landschaft oder einfach eine Erinnerung an einen Ort, den man irgendwann einmal gesehen, gespürt oder vielleicht nur geträumt hat.

Ich wollte hier ganz bewusst keine klare Grenze schaffen. Himmel und Meer gehen ineinander über, genauso wie sich Gedanken, Erinnerungen und Stimmungen oft nicht sauber voneinander trennen lassen.

Die dunkle, fast senkrechte Spur in der Mitte habe ich ganz bewusst gesetzt. Sie unterbricht diese Leichtigkeit und schafft einen Gegenpol. Für mich wirkt sie wie eine Markierung im Raum, wie ein Punkt, an dem der Blick hängen bleibt.

Wie bei vielen meiner Arbeiten ist mir auch hier die Oberfläche wichtig. Ich trage Farbe nicht einfach nur auf. Ich ziehe sie, schiebe sie, kratze hinein, lasse Spuren stehen und arbeite mit den Strukturen. Dadurch verändert sich das Gemälde je nachdem, wie weit man davorsteht und wie das Licht darauf fällt.

Aus der Entfernung wirkt es fast ruhig und weit. Wenn man näher herangeht, entdeckt man plötzlich ganz viele kleine Bewegungen, Linien, Zeichen und Strukturen.

„Zwischen Himmel und Meer“ ist für mich ein Bild über Freiheit, Weite und dieses Gefühl, irgendwo zu sein, wo man den Horizont sieht und für einen Moment einfach nur schaut.

Vielleicht gibt es diesen Ort wirklich. Vielleicht gibt es ihn aber auch nur in uns selbst.

von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
01. Oktober 2026 - 31. Dezember 2027
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Einige Eindrücke konnten Sie bereits in meinen letzten Beiträgen sehen. Die Galerie verändert sich beinahe täglich: Kunstwerke finden ihren Platz, Räume werden eingerichtet, Licht und Präsentation abgestimmt und Schritt für Schritt entsteht die Atmosphäre, die ich mir für die kommenden Veranstaltungen vorgestellt habe. Auch die Vorbereitungen für unseren Tag der offenen Tür am 17. Oktober 2026 laufen bereits. Ab 12 Uhr heißt es dann: Kunst · Kaffee · Wein – und natürlich viel Zeit für Begegnungen, Gespräche und einen persönlichen Blick hinter die Kulissen der Galerie Ost. Ein weiterer Höhepunkt folgt am Freitag, 13. November 2026: die Lange Nacht der Literatur. Für diesen Abend habe ich Ihnen auch eine KI-Visualisierung unseres geplanten Bestuhlungsplans beigefügt. Natürlich nimmt uns künstliche Intelligenz die eigentliche Arbeit nicht ab – aber sie kann wunderbar dabei helfen, schon heute sichtbar zu machen, wie der Raum an diesem besonderen Abend einmal wirken könnte. 
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Jetzt beginnt der nächste wichtige Abschnitt: auspacken, sichten, auswählen, hängen, verändern, wieder abhängen und neu zusammensetzen. Nach und nach entsteht aus den einzelnen Arbeiten eine Ausstellung, in der jedes Werk seinen richtigen Platz finden soll.
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Zwischen Kuratieren und neuen Ideen
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Die Reise ist zu Ende - die Kunstreise geht weiter
von Steffen Maria Ost • 28. September 2026
Startklar für die Fahrt nach Brombach
von Steffen Maria Ost • 20. September 2026
Mit „Frühlingsmelodie – Melodia di Primavera“ wollte ich keinen bestimmten Ort darstellen. Mich interessierte vielmehr ein Gefühl: jener besondere Moment, in dem die Natur nach den stillen Monaten des Winters wieder erwacht und Licht, Farbe und Leben mit neuer Kraft zurückkehren.
von Steffen Maria Ost • 20. September 2026
Rückblick 1996 – „Mann mit Hut“ Ein frühes Werk, ein Presseartikel und 30 Jahre künstlerische Entwicklung Manchmal genügt ein Blick in das eigene Archiv, und plötzlich steht ein Stück der eigenen Geschichte wieder unmittelbar vor einem.
von Steffen Maria Ost • 19. September 2026
Gemälde, die hier entstanden sind, die über Wochen und Monate Teil meines täglichen Lebens waren, verlassen nun ihren Entstehungsort.
von Steffen Maria Ost • 19. September 2026
Es gibt einen Moment am Ende eines Sommers, an dem sich ein Atelier verändert.
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